Das Leben ist ein Spiel <3

Das Leben ist ein Spiel. Es ist unser Schicksal Menschen zu sein, wir werden nicht gefragt ob, wie und wann wir geboren werden möchten. Wir werden in unser Leben geworfen und müssen uns arrangieren, wir werden in eine Welt voll Hass, Trauer, Hilflosigkeit und Leid entlassen und müssen tagtäglich Prüfungen bestehen.  Das Spiel ist nicht fair, es herrscht keine Gleichberechtigung, wir müssen es spielen oder beenden es für uns selbst. Es gibt keine Leben, keine Joker, keine Pausen…

Wir spielen mit vollem Einsatz, Menschen begleiten uns ein Stück, verlassen uns, lösen andere ab. Wir haben keine Chance das Leben auszutricksen, tun wir es doch, betrügen wir uns selbst. Wer mischt die Karten? Wer teilt sie aus? Ist es Gott? Allah? Schicksal? Zufall? Sind wir schlussendlich selbst verantwortlich für unser Handeln?

 

 

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Blühende Herzen und bittere Tränen …

Wie die Blüten der im Frühling erwachten Bäume, erblüht mein Herz in zarten rosatönen, wenn ich dich sehe. Meine Gedanken verformen sich zu wilden Wirbelstürmen, die jeden sinnvollen Einfall für immer verwehen und mein Herz rast wie nach einem meterlangen Sprint. Ich spüre eine tiefe Sehnsucht nach dir in mir aufkeimen, ich möchte dir nah und doch fern sein. Ich möchte dich begehren, ohne dass du jemals deine grenzenlose Faszination auf mich verlierst. Der Wunsch mit dir zu sprechen, deinen Worten zu lauschen drängt sich in mir auf und doch halten mich Zweifel zurück. Der Gedanke an eine Zurückweisung quält mich nächtelang, ich habe Angst dich zu verlieren obwohl mir deine Zuneigung in keiner Weise eigen ist. Ich weine mich in den Schlaf, stets in Gedanken bei dir und im Wissen, dass du nicht an mich denkst. Und manchmal stell ich mir vor einen Brief zu schreiben. Einen Brief an dich. In dem ich dir sage, wie viel du mir bedeutest, in dem ich dir klar mache, wie sehr ich leide. Ich würde dir sagen, dass du mein erster Gedanke am Morgen und mein letzter am Abend bist. Dass du meinen Tagesablauf bestimmst, dass ich alles für dich geben würde. Ich würde dir meine intimsten Gedanken gestehen und dich zu einem Teil meines Lebens machen. Ich würde stundenlang formulieren und ihn tausendmal abschreiben, damit er perfekt ist. Ich würde mein persönliches Lieblingsparfum draufsprühen, damit dich beim Öffnen ein zarter Hauch davon umweht. Ich würde ihn dir persönlich überreichen und nicht von deiner Seite weichen, bis du ihn gelesen und verinnerlicht hast. Ich würde deine Reaktion respektieren, egal wie sehr sie mich verletzt. Ich würde dir in die Augen sehen und dir offen und ehrlich sagen, wie sehr ich dich liebe.
ICH WÜRDE, doch ich schaffe es nicht…

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Mehr Liebe für die Welt … <3

„Du musst auf dein Herz hören, hör wie es schlägt, wie es fleht, wie es schreit…

Hör wie es lebt, wie es lacht wie es weint… Wenn du es willst wird es für dich entscheiden, auch wenn du es irgendwann bereust es wird schon richtig sein…“

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Im Song „Herz“ von Sido klingt es so einfach: man soll auf sein Herz hören.  Wie oft aber  müssen unsere Träume und Wünsche zugunsten unserer Vernunft zurückstecken? Wie oft tun wir aus Angst vor Konsequenzen, dass was unser Hirn und unsere Vernunft zu uns sagt, anstatt auf unser Herz, unser Gefühl zu hören?

 

Wie oft ringt man mit sich selbst, möchte einem Menschen sagen wie sehr er einem eigentlich bedeutet und doch schaffen wir es nicht. Warum? Weil uns Entscheidungen die wir mit dem Herzen getroffen haben, verletzlich machen… Doch manchmal sind sie die Einzigen sind die uns glücklich machen können. Wir Menschen haben verlernt für den Moment zu leben, wir denken zu viel und fühlen zu wenig. Wir sollten uns bewusst einmal am Tag Zeit nehmen um auf unser Herz zu hören, mindesten einmal täglich eine Entscheidung treffen die von Herzen kommt um sich und der Welt eine Portion Herzlichkeit und Ehrlichkeit zukommen zu lassen

Und als was bist DU geboren worden?

Ich habe soeben das Licht der Welt erblickt, doch ich sehe kein Licht… Es ist laut um mich herum, feste Hände packen mich und reißen mich von meiner Mutter weg. Ich zittere, verstehe die Welt nicht mehr. Ich fühle mich ungeliebt und allein, ich habe Hunger und Angst. Ich werde weggesperrt, kann meine Mutter noch schreien hören, doch ich erreiche sie nicht. Ich werde in eine kleine Box gesperrt und bekomme künstliche Milch, stehe bis zu den Knien im Dreck und kann mich kaum bewegen. Ich kann nichts anderes tun, außer auf meinen Tod zu warten… Ich bin als Kalb geboren worden.

 

Ich habe soeben das Licht der Welt erblickt, ich sehe grelles Licht… Es ist laut um mich herum, feste Hände packen mich und legen mich auf die Brust meiner Mutter. Ich habe zu kalt, doch meine Mutter wärmt mich sofort. Ich fühle mich geliebt und geborgen, ich fühle mich umsorgt und habe keine Angst. Ich werde in ein warmes Bettchen gelegt und darf alle paar Stunden zu meiner Mutter um ihre Milch zu trinken, ich liege in meinem sauberen Bettchen und habe genug Platz. Ich muss nichts tun, außer mich wohl zu fühlen… Ich bin als Mensch geboren worden.

Vom Dschungelcamp und vollen Bibliotheken :)

Deutschland atmet auf. Ich auch. Die siebente Staffel des famosen Dschungelcamps ist endlich vorbei. Die Frage nach dem Grund für dermaßen hohe Zuschauerquoten bleibt. Inwieweit die Allgemeinheit solch eine Sendung braucht ist zweifelhaft, doch der Erfolg gibt RTL recht. Fakt ist, jeder Fernsehzuschauer kriegt was er verdient.

Doch was bewegt normale Bürger dazu ihren Feierabend mit ekligen Dschungelprüfungen und mit Insekten übersäten Möchtegern-Promis zu verbringen?

Der Wunsch einfach am Dschungelcamp vorbei zu zappen ist groß. Doch der Blick bleibt immer wieder hängen. Fast erweckt dieses Phänomen den Eindruck, dass die heutige, so vernünftige Gesellschaft sich einfach mal nach einer Portion sinnlosem Fernsehen sehnt. Weil der Alltag schon so viel Konzentration abverlangt und der Stress tagtäglich unser Begleiter ist. Was gibt es Besseres als sich am Feierabend einfach nur vom Fernseher berieseln zu lassen ohne sich konzentrieren zu müssen? Das Dschungelcamp bietet die benötigte Entspannung, durch das Quälen fast gänzlich unbekannter Möchtegern-Promis, in ekelhaften Prüfungen.

Offen wird jedoch niemand zugeben leidenschaftlicher Dschungelcamp-Zuschauer zu sein. Bei Diskussionen kann aber plötzlich jeder mitreden und Fakten aufzählen, die so nirgends stehen. Fakten, die konzentriertes Zuschauen und Analysieren erfordern.

Es fällt mir schwer es zuzugeben, doch auch ich ließ mich hinreisen. Stundenlang, immer bedacht nichts zu verpassen. Es war ein Wechselbad der Gefühle: Schadenfreude, Sympathie, Ekel… Je schlimmer die Prüfungen, desto mehr freute ich mich, zusammen mit zigtausend anderen Zuschauern. Nach Befriedigung dieser sadistischen Bedürfnisse war ich stets schockiert, meine Zeit mit solch einer schwachsinnigen Sendung vergeudet zu haben. Ich habe mich dann immer schnell einem guten Buch zugewandt. Und schon hat man einen Sinn gefunden. Das Dschungelcamp hilft örtliche Bibliotheken zu füllen.