Zeig mir wie du surfts und ich sag dir, wer du bist.

Wie Facebook & Co. unser Leben einnehmen.

100 Freunde auf Facebook. 100 Freunde im realen Leben.

Dazwischen liegen Welten.

100 online Freunde benötigen nur den Klick auf die Bestätigung der „Freundschaftsanfrage“.
100 reale Freunde hingegen Aufmerksamkeit, Beistand in schweren Situationen und vor allem Zeit.

Zeit, die in der heutigen Gesellschaft dazu genützt wird, online zu sein.

Oft stellt sich mir die Frage nach dem „Warum?“                                                                                                                                                        Warum spielt sich inzwischen fast unser ganzes Leben im Cyberspace ab?
Ich bewundere jene Menschen, die eine andere Antwort finden als die meine:                                                                                                          „Weil alles einfacher, schneller und ohne großen Aufwand passiert.“

Ich brauche schnelles Wissen? Wikipedia!

Ich will wissen, wers mit wem macht? Facebook!

Tiere schützen? Ein Klick auf den „gefällt-mir“-Button unter dem Foto eines
glücklichen Hundes und schon ist mein Gewissen rein!

Ganz ohne Anstrengung und unter dem Motto:
Im Cyberspace darf jeder sein, was ER will.
Perfekt.
Zumindest für Millionen von Menschen.

Ob uns diese Einstellung glücklich macht, ist jedoch fraglich. Bleibt zu hoffen, dass unser bester Freund und Helfer, das Internet, uns NIEMALS verlässt. Sonst stehen plötzlich Millionen von Menschen ohne Hobby und „Freunde“ da.

Ich persönlich schätze das reale Leben, trotz aller Anstrengungen und Bemühungen. Mit allen Rückschlägen und Erfahrungen.  Mir gibt ein ehrliches gemeintes Lachen mehr als ein „lol“ auf Facebook, wahre Liebe und Leidenschaft mehr als niveaulose Schmuddelseiten und eine reale Freundschaft mehr als 100 Cyberfreunde.

Vielleicht finde ich ja noch Gleichgesinnte. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich gerne melden.

Wo? Natürlich auf Facebook!

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Rot wie die Liebe

Es war einmal eine kleine Rose, deren Schönheit die Menschen erfreute. Sie hatte zarte Blüten, diese erstrahlten jedoch in den außergewöhnlichsten Nuancen.
Eines Tages kam ein Junge an der Rose vorbei und beschloss diese Schönheit ganz für sich besitzen zu wollen. Er schnitt sie ab, doch als er sie zu packen versuchte, verletzten ihn die Dornen der kleinen Rose. Sofort fing er an zu schimpfen und zu fluchen. Plötzlich stand ein kleines Mädchen vor ihm, welches Tränen in den Augen hatte. Der Junge fragte sie, warum sie denn weine. Das Mädchen hob den Blick und sagte ganz bedächtig: Diese Rose ist wie die Liebe, zerbrechlich und doch wunderschön. Sie muss wachsen und mit viel Geduld und Vertrauen wird sie noch schöner. Doch wenn jemand sie zu besitzen versucht, so wird sie sich mit ihren Dornen wehren. Sie wird Tag für Tag an Farbe verlieren und langsam verwelken, während sie eingeengt in einer kleinen Vase auf deiner Fensterbank steht. Lässt du sie jedoch, so wird sie dich und andere Menschen erfreuen Tag für Tag, Woche für Woche. Sie wird tiefe Wurzeln schlagen und sich doch frei fühlen… Also denk daran, wenn du das nächste Mal eine kleine Rose siehst, geh behutsam mit ihr um und sie wird es dir lange danken …

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Schau mir in die Augen

Manche Augen verbergen Geheimnisse, die tiefer erscheinen als die Weiten eines kristallblauen Meeres im Glanz des Sonnenunterganges. Sie können mit einer unschuldigen  Neugierde, auf alltägliche Dinge blicken und ganz tief im Herzen einen gar kindlichen Rausch auslösen. Zarte Blicke streifen dich, ebenso wie stahlharte, die dich durchbrechen und tief in deiner Seele blutige Schnitte hinterlassen. Glänzend oder trostlos starren sie in die Weiten der Welt und  lieben ebenso verführend, wie sie kompromisslos hassen. Gib mir die Chance sie zu betrachten und durch deine Augen, tief in deine verletzliche Seele zu blicken. Lass mich durch sie, Teil deiner Ängste, Tränen, Hoffnungen und Träume werden. Lass mich und ich verliere mich in den Weiten deiner Augen ohne mich auch nur einen klitzekleinen Moment zu ängstigen.

Lass mich und ich liebe bedingungslos.

Taten, statt Worte und Liebe statt Hass

Blaue Flecken auf der Seele,
blutige Risse im Herzen,
dumpfer Schmerz im Bauch,
Migräne und Erschöpfung.
Gefühle töten die Liebe,
zerfetzen jeden Hoffnungsschimmer,
lachen dich aus.
Grausam und doch schön,
gewaltsam und doch sanft,
legt sich der Hass über dich
und flutet deine Gedanken.

Doch erst wenn du dich aus der stählernen Umarmung schälst,

beginnst du zu leben.

Lass nicht Worte,

sondern Taten sprechen.

Hass mich,

küss mich,

lieb mich.

Gerecht? Artgerecht!

Ich will nicht bemuttert und in Watte gehüllt werden,
sondern einfach gepflegt sein…
Ich will nicht eingesperrt werden,
sondern meiner Natur gemäß laufen…
Ich will kein Strasshalfter,
sondern Sachen die mir passen…
Ich will kein Sportgerät sein,
sondern als Partner gesehen werden…

Ich will mich wälzen, spielen, kämpfen, laufen, bocken!

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Aber vor allem MÖCHTE ich Pferd sein …