„There’s an angel, with a hand on my head
She say I’ve got nothing to fear.“  (Santana)

„For months on end I’ve had my doubts
Denying every tear
I wish this would be over now
But I know that I still need you here.“ (Sam Smith)

„I wonder what my mom and dad would say,
If I told them that I cry each day.

Cause no one’s going to take your place
And I’m scared I’ll never save
All the pieces of a love we made“  (Christina Perri)

Kannst du es sehen?

Die Sonne, den Mond, die Sterne, das Blut? Widerlich.

Kannst du es hören?

Die Musik, das Zwitschern der Vögel, dein Herzschlag, das Schreien?  Schrecklich.

Kannst du es fühlen?

Die Liebe, die Freude, die Freundschaft, den Schmerz? Unaushaltbar.

Kannst du es tun?

Verzeihen, Lieben, Leben, Verzweifeln?

Folge dem Wasser, bis in die Tiefe.

Zu heißes Wasser prasselt auf mich, während ich nackt und in einer kauernden Haltung in der Dusche sitze, denn zum Stehen fehlt mir die Kraft. Überall ließt man, wie gut so eine Dusche doch tut, doch wo bleibt die heilende Kraft des Wassers? Warum fühle ich überhaupt nichts, wenn es über meine Brüste zwischen meine Beine rinnt, um dann für immer im Abfluss zu verschwinden?

Warum bist gerade du es, mit dem ich jetzt meine Gedanken teile? Wo bleibt die Umarmung, die alles wieder gut macht?

Schon wieder schweifen die Gedanken ab… Sie werden düster und grau. Warum habe ich mehr Angst davor, dass mich Krebs töten könnte, wo doch die Gefahr dass es aus eigener Hand geschieht, viel allgegenwärtiger ist? Vielleicht weil Krebs von keinen Hoffnungen aufgehalten werden kann, vielleicht auch nicht.

Das Leben hält sich nie an Regeln.